So stellte der RKB 1996 Weltmeister im BMX-Freestyle und deutsche Meister im Skateboard und einer unserer Vereine besitzt die größte Halfpipe Deutschlands.
Als Sport- und Jugendverband mit gesellschaftspolitischem Anspruch sehen wir es als unsere Aufgabe an, neue Trends aufzugreifen und den Interessen der Jugendlichen entgegenzukommen (z.B. durch die Gründung von Sportabteilungen, durch Seminare und Informationsangebote), ohne dabei die eigenen gesellschafts-, verkehrs- und sportpolitischen Ansprüche aufzugeben.
Im Sport als einem wichtigen Bereich gesellschaftlichen und kulturellen Lebens lassen sich neue Trends erkennen. Kommerzialisierung und Individualisierung des Sports z.B. sind aber nicht erst seit dem Trendsportboom zu beobachten.
Neu ist jedoch das zunehmende eifrige Engagement von Unternehmen und Werbeindustrie im Trendsport.
Diese haben - in einigen Großstädten etwa - bereits Funktionen übernommen, die eben so gut Aufgaben von sportlicher und außersportlicher Jugendarbeit (freilich unter einem anderen sozialen Anspruch) sein könnten.
Das zählen unter anderen Jugendliche in ihrer Freizeitgestaltung durch Equipment, Knowhow und Beratung zu unterstützen und gemeinsam mit ihnen öffentliche Räume zu erobern.
Ein anderes Problem sind die unterschiedlichen Interessen im öffentlichen Raum: Die mittlerweile rund vier Millionen Inline-Skater auf unseren Straßen verlieren ihr "Fit-und-Fun-Image" zumindest bei anderen Verkehrsteilnehmern und gelten als rücksichts- und hemmungslose Raser im rechtsfreien Raum.
Die Mountainbiker sind für Spaziergänger zumeist ein rotes Tuch. Auch hier ist ein Sport- und Jugendverband gefordert, Positionen zu entwickeln, die die rechtliche und physische Sicherheit sowie ein partnerschaftliches Nebeneinander auf der Straße und in der Freizeit ermöglichen.